Kopfgrafik Architektur

Foto: FIT

Flaming fishes
Graduates
Kapellenfenster (slider)
Hand in Hand
Kopfgrafik Natur

Foto: FIT

Wegweiser FIT

Vorträge, Tagungen & Konferenzen

Einladung zu einem öffentlichen Vortrag von Prof. Dr. Philomena Njeri Mwaura

Prof. Dr. Philomena Mwaura

Die FIT lädt - in Kooperation mit dem Referat Mission Interkulturell, Mission EineWelt, Neuendettelsau - zu einem öffentlichen Vortrag von Prof. Dr. Philomena Njeri Mwaura (Kenia) zu folgendem Thema ein: Von der Integrität der Mission im Licht des Evangeliums - Wie das Zeugnis des Geistes unter den Trägern des Evangeliums in Afrika wirkt und durch sie weltweit darüber hinaus

20. Ludwig-Harms-Symposium

Bild: ELM Archiv

Das 20. Ludwig-Harms-Symposium, veranstaltet vom Ludwig-Harms-Kuratorium, war einem missionsgeschichtlichen Thema gewidmet, das in den Debatten der 1970er bis -90er Jahre hinreichend behandelt worden zu sein scheint:


Untersuchungen zur Verflechtungsgeschichte
von Kolonialismus und Mission in neuer Perspektive

Aber die bisherigen Symposien haben dieses Thema nie angepackt, schon gar nicht unter dem theoretischen Ansatz der "Geschichte der Verflechtungen".

"Kolonialismus und Mission" ist ein relationales Begriffspaar, das Fragen zu den unterschiedlichsten Verhältnissen auf, die es zu klären und zu verstehen gilt: historisch, global, regional politisch, sozial, postkolonial, ethisch, völkerrechtlich, kulturanthro-pologisch, religionswissenschaftlich und nicht zuletzt missionswissenschaftlich.

Mit diesen Fragen wird die Erwartung geweckt und wachgehalten, geschehenes Unrecht von erheblichem Ausmaß methodisch zu klären. Die jeweils genannten Kategorien machen - auch in interdisziplinärer Perspektive - manches erklärbar, lassen anderes aber im Dunkeln. Ergänzend müssen Begriffe wie "Begegnung" und "Interaktion" hinzukommen, offener und weniger wertend. In der Geschichte der Mission sind diese Begriffe in den unterschiedlichsten Formen verwendet worden.

11 Vortragende aus Norwegen, Großbritannien, Fidschi, Deutschland und der Schweiz referierten Ende Mai 2021via ZOOM über verschiedene Beispiele und Ausprägungen der Verflechtungen von Kolonialismus und Mission in Indonesien, Afrika und Indien. Im Zentrum der Vorträge und anregenden Diskussionen der rund 80 registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus etwa 40 Nationen stand der Versuch, neue Perspektiven auf grundlegende Themen der Missionsgeschichte und ihre sozialen, religiösen, weltanschaulichen und politisch-historischen Kontexte aufzuzeigen.

Den zusammenfassenden Bericht zum Symposium finden Sie hier: Bericht Ludwig-Harms-Symposium 2021

Eine ausführliche Publikation der Beiträge zu diesem Symposium ist für Herbst 2021 im LIT Verlag geplant.
 

Förderer:
Das Symposium wurde von der Hanns-Lilje-Stiftung sowie von dem Kulturfonds des Auswärtigen Amtes gefördert. Die Veranstalter danken den Förderern für die finanzielle Unterstützung.

Fachtagung von EKD und FIT: Ökumene in der theologischen Ausbildung

LB Meister und Co 2 (2)
v.l.n.r: Landesbischof R. Meister, Kammervorsitzende Prof. U. Link-Wieczorek, Rektor Prof. Dr. W. Richebächer

Die Kammer für weltweite Ökumene der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat in Kooperation mit der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) vom 13.-15.12.2018 auf dem FIT-Campus  eine Tagung zu dem Thema "Ökumene in der theologischen Ausbildung" veranstaltet.

"Wieviel Ökumene gehört in die theologische Ausbildung" - diese Frage erörterten 25 Mitglieder der Kammer gemeinsam mit Vertretern der röm.-katholischen Kirche, der Freikirche und der orthodoxen Kirche, was von Landesbischof Ralf Meister zu Beginn der Tagung in einem Grußwort ausdrücklich begrüßt wurde. Nach Auffassung des Landesbischofs ist die FIT "genau der richtige Ort für solch eine Fachtagung", da sie ein „Ort des interkulturellen und interreligiösen Austauschs“ ist. Der gastgebende  Rektor der FIT, Prof. Dr. Wilhelm Richebächer, pflichtete dem unter Hinweis auf die weltweite ökumenische Vernetzung der FIT bei.

Im Zentrum des Gedankenaustauschs stand die Frage, welchen Anteil Ökumene und die Auseinandersetzung mit anderen Konfessionen und Religionen in der theologischen Ausbildung haben sollten. Die Kammer nahm von der Tagung das deutliche Signal mit, dass der Ökumene in allen theologischen Fachgebieten der akademischen Ausbildung und ausdrücklich auch in den diakonischen Ausbildungsgängen sowie in der Religionspädagogik mehr Raum gegeben werden sollte.

„Im Zeichen der Globalisierung und des religiösen Wandels muss die Ökumene ihre Rolle neu bestimmen“, betonte die Kammervorsitzende Ulrike Link-Wieczorek (Oldenburg).

Die Kammer für weltweite Ökumene wurde erstmals 2011 vom Rat der EKD berufen. Im Auftrag des Rates der EKD arbeitet sie zu Themen der Ökumene. Zuletzt veröffentlichte sie einen Text zu den Christen im Nahen Osten. Neben der Arbeit zur ökumenischen Bildung widmet sich die Kammer auch der Frage des Verhältnisses zur pentekostalen Frömmigkeit in Deutschland und weltweit.

Weitere Informtionen: Flyer-EKD-Tagung

Ludwig-Harms-Symposium vom 30.11. - 02.12.2018

Bild tagung Weltkrieg
Koloniale Besatzungstruppen im Rheinland.

 

 

 

Erläuterungen zum Foto:
Den Grossteil der alliierten Truppen stellte die französische Armee. Viele Soldaten stammten aus Afrika, Madagaskar, Marokko, Algerien und Tunesien.

 


Vom 30.11. bis 02.12.2018 fand auf dem Campus der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg ein Symposium zu dem Thema „Wendezeit Weltkrieg / The First World War as a Turning Point“ statt. Veranstalter der Tagung war das Ludwig-Harms Kuratorium.

Inhalte und Ziele des Symposiums

Rund 20 Wissenschaftler aus Deutschland, USA, Großbritannien, Hong Kong, Äthiopien, Südaftika und der Schweiz referierten und diskutieren über die Folgen des 1. Weltkrieges für Mission und Ökumene. Im einzelnen ging es um die in und nach dem Weltkrieg vollzogenen Umgestaltungen in der weltweiten Ökumene und in den interreligiösen Beziehungen.

Der Erste Weltkrieg stellt einen tiefgreifenden historischen Einschnitt dar und führte zu einer grundlegenden Neuordnung der internationalen Beziehungen. Auch in den sogenannten „Missionsfeldern“ in Afrika und Asien wurden die durch eine vermeintliche „westliche Überlegenheit“ und durch Strukturen der Kolonialherrschaft geprägten Beziehungen grundlegend hinterfragt. Die Folgen seien bis heute spürbar, so Frieder Ludwig, Professor für Geschichte der Weltchristenheit und Missionswissenschaft an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie in Hermannsburg bei Celle. Es kam zu Neuansätzen des ökumenischen, interkulturellen und auch des interreligiösen Dialogs.

Im besonderen Blickfeld der Vortragenden standen die Arbeitsgebiete der Hermannsburger Mission (sowie der Hildesheimer Blindenmission) in Südafrika, Äthiopien, Indien und China (Hongkong) und die daraus hervorgehenden Partnerkirchen.

Förderer

Das Symposium wurde gefördert durch die Hanns-Lilje Stiftung und durch Kulturfondsmittel des Auswärtigen Amtes. Die Veranstalter danken den Förderern für die Unterstützung.

Konferenz vom 22.06.-25.06.2016

Bild Podiumsdiskussion
FIT

Aus Anlass des im Jahr 2017 begangenen Reformationsjubiläums hat die Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg vom 22.06.-25.06.2016 eine Konferenz zu dem Thema "Die Kirchen der Reformation in gesellschaftlicher und politischer Verantwortung für die Eine Welt" veranstaltet.

 

Mehr als 50 Experten aus aller Welt diskutierten auf Einladung der FIT die weltweiten Auswirkungen der protestantischen Reformationsbewegung, die im 16. Jahrhundert von Europa ausging.

GEGENSTAND UND SCHWERPUNKT DER KONFERENZ:
Die internationale und interdisziplinäre Konferenz hat das Reformationsjubiläum zum Anlass genommen, die Rolle der Kirchen in gesellschaftlichen Entwicklungs- und Transformationsprozessen im internationalen Diskurs zu reflektieren und damit den weltweiten Wirkungen der Reformation oder der "Weltwirkung der Reformation" nachzugehen. Da Kirchen und Religionsgemeinschaften in vielen afrikanischen, asiatischen und latein-amerikanischen Ländern zu den wichtigsten zivilgesellschaftlichen Akteuren gehören, hat dieses Thema auch für politische Diskursprozesse hohe Relevanz.

Eine umfassende, interkulturell vergleichende Darstellung der Ausgangsbedingungen, Handlungsspielräume und Aushandlungsprozesse mit dem Fokus auf verschiedene Länderkontexte gab es in dieser Form bislang nicht. Die Konferenz hat sich zum Ziel gesetzt, hier Abhilfe zu schaffen und neue Ressourcen für Kirche und Politik bereit zu stellen.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen 10 Länderstudien. In Ansehung des Bevölkerungsreichtums sowie des beonderen Verhältnisses zwischen Staat und Religonsgemeinschaften wurden hierfür Äthiopien, Brasilien, China, Deutschland, Indien, Indonesien, Nigeria, Russland, Südafrika und die USA ausgewählt.

Gerahmt wurde die Konferenz durch zwei öffentliche Einheiten:

Den Auftakt am 22.06.2016 bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema "Reformation und Weltverantwortung", an der Landesbischof Ralf Meister (Ev.-luth. Landeskirche Hannovers), Prof. Dr. Claudia Warning (EWDE), Prof. Dr. Elisio Macamo (Universität Basel), Prof. Dr. Amélé Adamavi-Aho Ekué (Ecumenical Institute Bossey) und Dr. Cornelia Johnsdorf teilnahmen. Geleitet wurde diese Diskussion von Prof. Dr. Wilhelm Richebächer (FIT). Begrüßt wurden die Konferenzteilnehmer außerdem von Pastor Michael Thiel (Direktor des Ev.-luth. Missionswerkes in Niedersachsen, ELM) und Dr. Mirjam Laaser (ELM).

Am 25.06.2016 wurden die Ergebnisse der Konferenz gebündelt und Perspektiven aufgezeigt.

Weitere Berichte und Materialien zur Konferenz: Siehe untenstehende Links.

FÖRDERER DER KONFERENZ:

Logo BKM
BKM

Die Konferenz wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Weitere Förderer:

Logo Landeskirche Hannovers
Landeskirche Hannovers
LKSL-Kompakt-sRGB-farbig
Landeskirche Schaumburg-Lippe
Logo Landeskirche in Braunschweig
Landeskirche in Braunschweig
Logo Hanns-Lilje-Stiftung
Hanns-Lilje-Stiftung
Logo ELM
ELM

Rückschau:

2012:

Am 03. Oktober 2012 fand ein wissenschaftlicher Workshop zum Thema „Interkulturelle Theologie“ statt. Zielsetzung des Workshops war es, die neuen programmatischen Ansätze im internationalen Kontext zu reflektieren. Dabei war der Austausch mit Theologinnen und Theologen aus Afrika, Asien und Lateinamerika zentral: Während das Fach „Interkulturelle Theologie“ wesentlich durch die Anregungen, Impulse und Herausforderungen von Theolog_innen aus dem globalen Süden entstanden ist, erfolgte die Entwicklung konzeptionell-programmatischer Zusammenfassungen doch überwiegend im Westen und insbesondere in Deutschland. Den Teilnehmer_innen des Workshops ging es deshalb um eine angemessene internationale Reflektion in kritisch-kollegialen Feedbackschleifen.

2011:

Vom 08. - 15. November 2011 hat unter dem Titel „Religion, Migration and Identity. Theological Perspectives from Asia, Africa and Europe“ in Accra (Ghana) ein internationaler Workshop stattgefunden; verantwortliche Veranstalter waren Prof. Dr.. Andrea Fröchtling, Prof. Dr. Andreas Kunz- Lübcke (beide Hermannsburg) und Prof. Dr. J. Kwabena Asamoah-Gyadu, Professor of African Christianity & Pentecostal Theology, Dean of Graduate Studies am Trinity Seminary in Accra (Ghana). Das Spektrum der Themen reichte von Studien zu Identitätsfragen im biblischen Israel, insbesondere während seiner Konsolidierung in der Nachexilszeit, bis zu Untersuchungen über die spezifische Identität afrikanischer Re-Migranten und Migrantinnen.

Vom 14. bis 17. November 2011 fand ein von Prof. Dr. Andreas Kunz-Lübcke geleiteter Workshop zum Thema „Children and Their Rights in Different Social and Theological Contexts“ statt, der in Zusammenarbeit mit dem Tamil Nadu Theological Seminary und dem Theological College in Chennai/ Indien durchgeführt wurde. An dieser Tagung nahmen Kollegen und Kolleginnen aus Deutschland, Indien und Simbabwe teil.

2009:

Vom 4. bis 6. Dezember 2009 fand in Hermannsburg ein internationaler Workshop zum Thema „Luther-Rezeption in Afrika, Asien und Lateinamerika“ mit Beiträgen aus Korea, Südafrika, Guyana, Ghana und Deutschland statt. Mit dem Workshop wurden intensive Diskussionen zu den Luther-Bildern und zur Luther-Forschung in unterschiedlichen Kontexten angeregt.

Fragen zum Vortrag von Prof. Dr. Mwaura beantwortet

Moritz Fischer
Prof. Dr. Moritz Fischer
Tel.: 05052 48101 30

Fragen zum Ludwig-Harms-Symposium beantwortet

Moritz Fischer
Prof. Dr. Moritz Fischer
Tel.: 05052 48101 30