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Graduates
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Flaming fishes

Einführung eines Semesterbeitrags zum WS 2020/2021

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Die Studierenden der FIT haben neue Finanz- und Beitragsordnungen verabschiedet, denen zufolge ab dem WS 2020/21 Semesterbeiträge in folgender Höhe zu zahlen sind. :

- AStA-Beitrag: 10,00 EUR
- Beitrag für das Semesterticket: Zur Zeit 140,00 EUR

Der Beitrag für das Semestersticket wird auf Grundlage des Ergebnisses einer im WS 2019/20 durchgeführten Urabstimmung der an der FIT eingeschriebenen Studierenden erhoben.

Die Beiträge sind bei der Immatrikulation / Rückmeldung fällig.

Es wird auf folgendes hingewiesen:

  • Die vollständige Zahlung der Studiengebühren und Semesterbeiträge  ist Voraussetzung für die Immatrikulation.
  • Die Beiträge werden 
    - zum  31.07. (Wintersemester)
    - bzw. zum 31.01. (Sommersemester)
    fällig.

Andacht unter freiem Himmel setzt Zeichen gegen Rassismus

Andacht unter freiem Himmel

Schon länger hatten Mitarbeitende der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) und des Ev.-luth. Missionswerkes in Niedersachsen (ELM) geplant, im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus eine gemeinsame Aktion ins Leben zu rufen, aber die Covid-19 Pandemie hat dieses Vorhaben ins Stocken gebracht. Am 17.06.2020 war es dann endlich so weit: Unter freiem Himmel haben FIT und ELM auf dem FIT-Campus gemeinsam eine Andacht der Vielfalt gefeiert:

Nach Begrüßung durch Dr. Moritz Fischer las Pastorin Indra Grasekamp aus Galater 3. Mit Blick auf diesen Auszug aus dem Galaterbrief beleuchtete Dirk Freudenthal in seiner berührenden Andacht unsere Schwächen, Widersprüche, Angst oder Bequemlichkeit bei der Auflehnung gegen Rassismus: Nein, Dirk Freudenthal ist kein Rassist, keiner der an der Andacht Teilnehmenden ist Rassist, aber jeder von uns kennt Situationen, in denen wir es nicht geschafft haben, rassistischen Äußerungen oder Klischees über Anderssein konsequent und deutlich entgegen zu treten. Orientierung und Halt für die Überwindung seiner eigenen Widersprüche findet Freudenthal in Galater 3, 28, wo es heißt: „Hier ist weder Jude noch Grieche, hier ist weder Sklave noch Freier, hier ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle eins in Christus Jesus“. Diese um 50 n.Ch. geschriebenen Worte kann man auch frei mit „Black lifes matter“, dem Motto der aktuellen Anti-Rassismus-Bewegung, übersetzen – und mit Freudenthal zu folgender Mut machenden Haltung gelangen: „Bei all meinen eigenen Widersprüchen lässt dieses Motto keinen Widerspruch zu. Oh, Gott, du weißt das... und ich arbeite daran!“

Ein Gebet der FIT-Studierenden Ann Naliaka und der von Pastor Michael Schultheiss gesprochene Segen entließen nachdenklich gestimmte, zugleich aber auch ermutigte BesucherInnen in die friedliche Abendsonne.

Einladung zur Andacht unter freiem Himmel

Rainbow

Liebe FIT-Gemeinschaft,

endlich ist die Zeit gekommen, sich auf dem FIT Campus wieder zum gemeinsamen Gebet zu versammeln - wenn auch unter Beachtung von Vorsichtsmaßnahmen:

Jeweils montags und mittwochs treffen wir uns von 18.45 - 19.00 Uhr unter freiem Himmel zwischen der Bibliothek und Haus 1 zu Meditation und Gebet. Die Andachten werden im Stehen unter Beachtung eines Mindestabstandes von 1,50 m gehalten.

Studierende, Lehrende und Mitarbeitende von FIT und ELM sind herzlich zu den Andachten unter freiem Himmel eingeladen. Wer mag, kann auch gern selbst eine Andacht gestalten. Bitte tragen Sie sich hierzu in die Liste, die neben der Kapellentür aushängt, ein.


An allen anderen Tagen besteht weiterhin die Einladung, um 18.00 Uhr gemeinsam - jede und jeder bei sich zu Hause - ein Gebet zu sprechen. Unter folgendem link gibt es eine von Dr. Moritz Fischer erstellte Vorlage

- auf Deutsch:  Andacht für daheim in Zeiten von Corona
- auf Englisch:  FIT-Prayer-at-home-in-times-of-Corona-.pdf

Es tut gut, IM GEBET VEREINT zu sein!

Gastvorlesung von Professor Richebächer an der CVJM-Hochschule in Kassel

Die CVJM-Hochschule Kassel hat Rektor Prof. Dr. Wilhelm Richebächer als Experten für Systematische Theologie in interkultureller Perspektive zu einer Gastvorlesung eingeladen. Die online-Vorlesung haben 130 Studierende und Professor*innen der CVJM-Hochschule aus den Fachbereichen „Religions- und Gemeindepädagogik“ sowie „Soziale Arbeit“ verfolgt.

Im Zentrum der Vorlesung zu dem Thema „Relevanz interkulturellen Verstehens in Theologie und kirchlichen Berufen in Deutschland 2020“ stand die Frage, wie das gegenseitige Verstehen von Menschen unterschiedlichen Glaubens gelingen kann - sowohl im theologischen Austausch als auch in der Praxis in kirchlichen Arbeitsfeldern. Wir leben in einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft. In Zukunft wird es darum gehen, „ein gemeinsames Engagement im gleichen Glauben oder auch ein gemeinsames Engagement verschiedener Religionen in der Gestaltung einer multikulturellen Gesellschaft in den Mittelpunkt zu stellen“ ist Professor Richebächer überzeugt. Zur Förderung des gegenseitigen Verstehens stellte er ein Instrumentarium vor, das an der FIT vermittelt wird: Die Interkulturelle Theologische Sprachfähigkeit (ITS).

Was diesem Ansatz zugrunde liegt und was „Interkulturelle Theologische Sprachfähigkeit (ITS)“ ausmacht, lesen Sie hier:

Bericht Gastvorlesung Prof. Richebächer an der CVJM-Hochschule Kassel

In der auf die Vorlesung folgenden angeregten Diskussion kam die Frage auf, ob es "Grenzen des Verstehens" gebe. Anders ausgedrückt: Wie verträgt sich die eigene Haltung, von der man ja in der Regel überzeugt ist, damit, andere Haltungen zu akzeptieren? Das Fazit von Professor Richebächer: „Auch im Austausch mit Menschen anderen Glaubens darf man für seine eigenen religiösen Überzeugungen und seinen eigenen Glauben eintreten, aber es ist der Freiheit der Menschen und dem Geist Gottes zu überlassen, was das, was man bezeugt, bei diesen bewirkt.“

Sowohl Prof. Richebächer als auch die Zuhörerinnen und Zuhörer von der CVJM-Hochschule Kassel fanden den Austausch und die Diskussion über das fachübergreifende Thema bereichernd und wünschen sich eine Fortsetzung.

Absage des Dies Academicus 2020 am 05.06.2020

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Liebe Freunde und Ehemalige der FIT,

die Ausbreitung des COVID-19 Virus hat in den letzten Wochen für uns alle umfassende Einschränkungen zur Folge gehabt. Auch auf den Hochschulbetrieb in Deutschland und so auch an der FIT hatte und hat der Corona Virus einschneidende und herausfordernde Auswirkungen.

Zwar werden mittlerweile Schritt für Schritt einige Maßnahmen und Verbote wieder gelockert. Nach wie vor gilt jedoch, dass physische Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren sind. Auch die Durchführung von Veranstaltungen mit größerer Personenzahl bleibt bis auf weiteres untersagt.

Unter diesen Umständen ist eine Vorbereitung und Durchführung des für Anfang Juni an der FIT geplanten dies academicus leider nicht möglich. Mit großem Bedauern müssen wir den dies academicus 2020 deshalb absagen. Wir wollen aber nicht den Kopf hängen lassen, sondern freuen uns schon jetzt umso mehr auf den dies academicus im Jahr 2021!

Bis dahin gilt: Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Beste Grüße aus der FIT

von der Hochschulleitung

Präsentation Praktikum von ITDG 1 und ITMGZ 1

Präsentation Praktikum 2020

Einsatz für Kirchengemeinden, Geflüchtete, Kinder, Bildung und Ehrenamt – die Praktika der FIT Studierenden sind vielfältig!

Am Ende des Wintersemesters 2019/2020 sind acht Studierende der FIT nach ihrem 3 bzw. 6-monatigen Praktikum im In- und Ausland auf den Campus in Hermannsburg zurückgekehrt, um über ihre Erlebnisse und Erfahrungen zu reflektieren und zu berichten. Sie waren für Kirchengemeinden, Geflüchtete, Kinder, Bildung und Ehrenamt im Einsatz. Es war spannend zu hören, was sie erlebt und gelernt und haben.

Den Studierenden bietet das Praktikum Gelegenheit nicht nur zur praktischen Anwendung ihres im Studium an der FIT erworbenen Wissens, sondern auch zur Bewährung in möglichen Berufsfeldern. Mehrere FIT Studierende haben nach Abschluss ihres Studiums bei ihrer ehemaligen Praktikumsstelle inzwischen eine Anstellung erhalten. Das freut Leitung und Lehrende der FIT sehr.

Einen ausführlichen Bericht gibt es hier: Bericht Präsentation Praktikum 2020

FIT begeht WELTWOCHE DER INTERRELIGIÖSEN HARMONIE

Künstler Anubihs Khan

Vom 03.02. bis 07.02.2020 hat die FIT mit mehreren Programmpunkten die WORLD INTERFAITH HARMONY WEEK gefeiert. Diese - auf einem Vorschlag der Vereinten Nationen beruhende - Initiative soll Gelegenheit geben, über die gemeinsamen Werte nachzudenken, die von den verschiedenen Religionen und allen Gläubigen geteilt werden. Die Religionsgemeinschaften sollen ihrer besonderen Verantwortung für die Förderung des gegenseitigen Verständnisses und eines nachhaltigen Friedens in der Gesellschaft gerecht werden.

Den Auftakt zur Weltwoche der interreligiösen Harmonie machte an der FIT am 03.02.2020 eine von Rektor Professor Wilhelm Richebächer geleitete christliche Andacht mit verschiedenen multireligiösen Elementen

Anschließend folgten die BesucherInnen der Andacht gern auch der Einladung zur Vernissage des Künstlers und FIT-Studierenden David Romero Mazzini aus Peru (sh. Foto), der unter seinem Künstlernamen Anubihs Khan während der Weltwoche der interreligiösen Harmonie einige seiner Werke mit interreligiösen Bezügen in der FIT ausstellt.

An den folgenden Tagen wurde das Thema "interreligiöse Harmonie" in den Andachten aufgegriffen. Auch die Studierenden gestalteten eine themenbezogene Andacht mit multi-religiösem Gebet.

Alles in allem war es eine abwechslungsreiche und inspirierende Woche, die - so Rektor Professor W. Richebächer -  für die gesamte FIT Gemeinschaft einen Höhepunkt des Wintersemesters markiert.

Weitere Informationen: Bericht Weltwoche der interreligiösen Harmonie an der FIT

Ökumene-Abend am 22.01.2020

Flaming fishes zentriert

Auf Einladung der FIT hat der evangelische Pfarrer Martin Bräuer D.D. aus Bensheim am 22.01.2020 den Studierenden und Lehrenden der FIT sowie interessierten Gästen von einer Sondersynode berichtet, die die Römisch-katholische Kirche im Oktober 2019 im Vatikan abgehalten hat.

Vor dem Vortrag des Catholica-Referenten und stellvertretenden Leiters des Konfessionskundlichen Instituts in Bensheim hat Fabiano Soares, ein aus Brasilien stammender Studierender des Masterprogramms der FIT, eine bildreiche und eindrucksvolle Einführung gegeben. 

Bräuer fasst die Amazonas-Synode wie folgt zusammen: „Die Synode hat keine Türen zugeschlagen, sondern eher welche geöffnet. Die Teilnehmer aus dem Amazonas kehren nicht leeren Händen nach Hause.“

Rektor Professor Richebächer und Dozent Dr. Fischer, der den Ökumene-Abend initiiert hatte, dankten dem Gast für die spannenden Einblicke in die Synode. Die Beschäftigung mit Fragen der Ökumene sei der FIT ein großes Anliegen und soll mit weiteren Veranstaltungen fortgesetzt werden.

Symposium anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Studiengangs MA Intercultural Theology

Zehn Kerzen

Der von der Georg-August-Universität Göttingen und der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg gemeinsam organisierte M.A. Studiengang "Intercultural Theology" (ICT) hat anlässlich seines zehnjähriges Bestehens im Dezember 2019 ein Symposium zum Thema "Dialogues und Dynamics - Interculturality in Theology and Religious Studies" verantstaltet.

Weitere Informationen zum Verlauf und zum Inhalt der Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link:

Infos zum Symposium

Antrittsvorlesung von Dr. Moritz Fischer

MF bei der Antrittsvorlesung

Seit dem 01.04.2019 lehrt Dr. Moritz Fischer an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) und hat dort die Professur für „Formen der Weltchristenheit und Missionsgeschichte“ inne. Nun hat er seine Antrittsvorlesung gehalten.

Nach einem von Pastor Michael Thiel, Direktor des Ev.-luth. Missionswerkes in Niedersachsen, und Prof. Dr. Wilhelm Richebächer, Rektor der FIT, geleiteten und von den Studierenden Eri Yoon (Klavier) und Viktar Niachayeu (Gitarre) musikalisch umrahmten Einführungsgottesdienst referierte Dr. Fischer vor Kolleginnen, Kollegen und den Studierenden der FIT sowie etwa 35 Gästen aus Hermannsburg und ganz Deutschland zu dem Thema „Mission: Auf Distanz zur Macht des Bösen“. In seinem Vortrag beleuchtete er die Verflechtungen zwischen Nationalsozialismus, Mission und Kirche. 

Einen Bildbericht sowie die Zusammenfassung des Vortrags finden Sie unter folgenden links:

FIT heißt neue Studierende aus 15 Ländern herzlich willkommen

Erstsemester WS 2019-2020

Rektor Professor Dr. Wilhelm Richebächer und das Team der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) begrüßten zum Auftakt der Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019/2020 am 21.10.2019 insgesamt 30 neue Studierende aus 15 Ländern. Sie kommen aus Äthiopien, Bangladesch, China, Deutschland, Georgien, Ghana, Indien, Iran, Kenia, Korea, Nepal, Nigeria, Weißrussland und den USA zum Studium in die Südheide.

Vom 15.10. bis 20.10 2019 haben die Neuankömmlinge in einem abwechslungsreichen Programm den Campus und das Team der FIT sowie Hermannsburg und Hannover kennengelernt. 

Auf einem “Abend der Begegnung“ revanchierten sich die neuen Studierenden für den herzlichen Empfang, indem sie in verschiedenen Präsentationen sich und ihr Heimatland mit seinen kulturellen Besonderheiten vorstellten. Das kurzweilige Programm reichte von einem indischen Gedicht, Bildpräsentationen und gesungenen Liedern aus Korea, Indien, Weißrussland, Äthiopien, Ägypten und Ghana bis hin zu einer chinesischen Teezeremonie, einem nepalesischen Tanz und dem Servieren von kulinarischen Köstlichkeiten aus Äthiopien und Deutschland. Das Publikum war von der Kreativität der Mitwirkenden und von den zum Teil sehr berührenden Beiträgen begeistert!

Vor den Studierenden liegen nun herausfordernde, spannende Jahre akademischer Ausbildung, für die Rektor Richebächer ihnen folgendes mit auf den Weg gab:

„Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für eine Ausbildung in der interkulturellen Theologie entschieden haben und in einen Beruf hineingehen wollen, der ganz praktisch Menschen hilft, Hass, Ausgrenzung und Respektlosigkeit zu überwinden. Auf der Grundlage unseres Glaubens und im Reichtum der verschiedenen geistlichen Traditionen, die Sie alle mitbringen, kann hier in Deutschland wie an vielen anderen Orten der Gewalt und den Kriegen zwischen den Weltanschauungen und Religionen, aber auch dem Krieg unersättlicher Menschen gegen die Schöpfung vorgebeugt werden.“

Was ist die FIT? Eine interkulturelle Familie mit einer starken Vision

Graduates 2019 with lecturers

Am 21.09.2019 hat die FIT die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Bachelor-Studiengänge "Missionswissenschaft und internationale Diakonie" sowie "Interkulturelle Theologie, Migration und Gemeindeleitung" feierlich graduiert. Außerdem wurde eine Studierende des Masterprogramms "Intercultural Theology" beglückwünscht. Nach einem Abendmahlsgottesdienst, den die FIT-Lehrenden Prof. Dr. Drea Fröchtling und Dr. Moritz Fischer geleitet haben, der Ansprache des Rektors Prof. Dr. Wilhelm Richebächer zu dem Thema "Strengthening Vision" und Grußworten von Herrn Detlef Kohrs (Geschäfstführer des Ev.-luth. Missionswerkes) sowie Herrn Rainer Vogeler (Gemeinde Südheide) erhielten die Absolventinnen und Absolventen vor den Augen von rund 100 Angehörigen, Freunden und Gästen die Bachelor-Urkunden, für die sie sechs (Vollzeitstudium) und zum Teil acht Semester (Teilzeitstudium) fleißig gearbeitet haben.

Für die Graduierten aus insgesamt 6 Nationen ergriff Sanjog Patro das Wort und stellte sich und den Anwesenden die Frage: "Was ist die FIT?" Sein Fazit: Die FIT ist eine interkulturelle  Familie mit einzigartigen, schwachen und zugleich besonderen Mitgliedern aus vielen Ländern dieser Welt.

Den ausführlichen Bildbericht zur Graduierungsfeier finden Sie hier: Bildbericht Graduierung 

"Time to say good bye" - Dr. William Obaga betont bei seinem Abschied die wichtige Funktion der FIT auch für die Kirchen

Dr. William Obaga_2

Mit einer bewegenden Feier haben Studierende, Lehrende, Mitarbeitende und Unterstützer der FIT sowie Vertreter des ELM zum Ende des Sommersemesters den Dozenten und Chor-Leiter Dr. William Obaga verabschiedet. Er kehrt in seine Heimat Kenia zurück.

In seiner Andacht dankte Rektor Prof. Dr. Wilhelm Richebächer Dr. Obaga für dessen Engagement an der FIT als Dozent für Kirchenmusik mit Schwerpunkt Afrika und als Leiter des FIT-Chores. Mit dem Chor habe er eine neue Tradition ins Leben gerufen und die Chor-Mitglieder inspiriert.

Auch die Chormitglieder würdigten die Arbeit von Dr. Obaga. Es sei ihm gelungen, den Chor auf ein neues musikalisches Niveau zu bringen – dabei aber auch die pure Freude am Singen nicht zu vergessen.

Dr. Obaga freute sich über all die Wertschätzung und bedankte sich dafür, dass er Teil der FIT-Gemeinschaft sein durfte. Er gehe bereichert zurück in seine Heimat Kenia. 

Sein bewegendes Fazit nach 7 Semestern an der Fachhochschule: Die FIT ist ein einzigartiger und in Zeiten der Globalisierung wichtiger Ort. Hier lernen die Studierenden, Menschen anderer Herkunft besser zu verstehen. Die FIT hat damit auch für die Kirchen, die ebenfalls mit den Folgen der Globalisierung konfrontiert werden und Antworten finden müssen, eine wichtige Funktion.“

Abschiedsfeier der Studierenden des Masterprogramms "Intercultural Theology" (Gruppe 9)

Am 4. Juli 2019 trafen sich die Studierenden des MA "Intercultural Theology" (Gruppe 9) noch einmal mit einigen ihrer DozentInnen der Universität Göttingen (Dekan Prof. Dr. Bernd Schröder, PD Dr. Fritz Heinrich) und der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (Rektor Prof. Dr. Wilhelm Richebächer, Prof. Dr. Ulrike Schröder) für ein letztes Treffen in Göttingen, bevor sie ihr Studium bald beenden und ihren Studienort in verschiedene Richtungen verlassen. Die Gästeschar wurde durch den neuen Inspektor des Theologischen Stifts Dr. Benjamin Apsel und die Koordinatorin des MA-Programms in Göttingen, Dr. Cornelia Schlarb, ergänzt.

Für alle Lehrenden des Masterprogramms ist es jedes Jahr aufs Neue eine große Freude, am Ende des 2-jährigen Masterstudiums die positive Entwicklung der Studierenden zu sehen.

Die FIT wünscht allen Masterstudierenden viel Erfolg, Glück und Gottes Segen in ihrem weiteren akademischen und persönlichen Leben.

Der von Frau Dr. Schlarb erstellte Bericht über das fröhliche Zusammentreffen in Göttingen findet sich in der Info-Box rechts.

Andacht unter freiem Himmel

Andacht der Vielfalt setzt Zeichen gegen Rassismus

Schon länger hatten Mitarbeitende der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) und des Ev.-luth. Missionswerkes in Niedersachsen (ELM) geplant, im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus eine gemeinsame Aktion ins Leben zu rufen, aber die Covid-19 Pandemie hat dieses Vorhaben ins Stocken gebracht. Am 17.06.2020 war es dann endlich so weit: Unter freiem Himmel haben FIT und ELM auf dem FIT-Campus gemeinsam eine Andacht der Vielfalt gefeiert:

Nach Begrüßung durch Dr. Moritz Fischer las Pastorin Indra Grasekamp aus Galater 3. Mit Blick auf diesen Auszug aus dem Galaterbrief beleuchtete Dirk Freudenthal in seiner berührenden Andacht unsere Schwächen, Widersprüche, Angst oder Bequemlichkeit bei der Auflehnung gegen Rassismus: Nein, Dirk Freudenthal ist kein Rassist, keiner der an der Andacht Teilnehmenden ist Rassist, aber jeder von uns kennt Situationen, in denen wir es nicht geschafft haben, rassistischen Äußerungen oder Klischees über Anderssein konsequent und deutlich entgegen zu treten. Orientierung und Halt für die Überwindung seiner eigenen Widersprüche findet Freudenthal in Galater 3, 28, wo es heißt: „Hier ist weder Jude noch Grieche, hier ist weder Sklave noch Freier, hier ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle eins in Christus Jesus“. Diese um 50 n.Ch. geschriebenen Worte kann man auch frei mit „Black lifes matter“, dem Motto der aktuellen Anti-Rassismus-Bewegung, übersetzen – und mit Freudenthal zu folgender Mut machenden Haltung gelangen: „Bei all meinen eigenen Widersprüchen lässt dieses Motto keinen Widerspruch zu. Oh, Gott, du weißt das... und ich arbeite daran!“

Ein Gebet der FIT-Studierenden Ann Naliaka und der von Pastor Michael Schultheiss gesprochene Segen entließen nachdenklich gestimmte, zugleich aber auch ermutigte BesucherInnen in die friedliche Abendsonne.

Erster dies academicus an der FIT

Begegnung und Austausch der aktuellen und ehemaligen Studierenden der FIT

Nachdem an der FIT mittlerweile drei Jahrgänge von Studierenden graduiert worden sind, war die Zeit reif für den ersten dies academicus der FIT. Am 21.05.2019 war es so weit: Die bisherigen Absolventinnen und Absolventen, die aktuellen Studierenden und interessierte Gäste waren dazu eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über akademische Fragen auszutauschen.

Für die fachliche Diskussion hatte die Hochschulleitung ein aktuelles und gesellschaftsrelevantes Thema ausgewählt:´Flüchtlinge, “Ossis” und Religion: Religiöser Wandel in Deutschland seit Beginn des 21. Jahrhunderts.` In zwei Vorträgen und einem Workshop sollte der sich abzeichnende Wandel in den religiösen Landschaften in Deutschland beleuchtet werden. Einerseits ist die Situation in Ost und West geprägt von einem stetigen Mitgliederschwund der beiden großen Kirchen, andererseits ist mit der Zuwanderung nach Deutschland eine Intensivierung der religiösen Vielfalt zu verzeichnen.

Prof. Alexander K. Nagel von der Universität Göttingen wies in seinem Vortrag auf eine ganze Reihe von sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen hin, die auf einer Analyse und Beobachtung der Flüchtlingsbewegung basierten. So hat sich zum Beispiel in empirischen Untersuchungen gezeigt, dass es innerhalb muslimischer Gruppen ein sehr hohes Mobilisierungspotential bei der Unterstützung von Geflüchteten gibt.
Prof. Dr. Daniel Cyranka von der Universität Halle arbeitete detailliert die Situation heraus, in der sich die evangelischen Kirchen im Osten Deutschlands befinden. Dies schloss eine kritische Auseinandersetzung mit der gegenseitigen Wahrnehmung verschiedener sozialer Gruppen ein.

In einer Podiumsdiskussion stellten Absolventinnen und Absolventen des ehe-maligen Missionsseminars (Pfarrer Ulrich Storck, Diesdorf) und der an seine Stelle getretenen Fachhochschule (Francis Abdelmassieh, MA und Evet Bebawy, BA) aus praktischer Perspektive den religiösen Pluralismus ihres derzeitigen Arbeits-bereiches vor. Auch in deren Beiträge wurde die Ambivalenz der religiösen Entwicklungslinien in Deutschland deutlich: Während etwa arabischsprachige Kirchengemeinden ein starkes Wachstum verzeichnen können, ist der Rückgang der Mitgliederzahlen in ostdeutschen Kirchen nur schwer aufzuhalten. Die Arbeitspraxis der FIT AbsolventInnen zeigt aber auch, dass sich durch interkulturelle Begleitung auf allen Seiten große Fortschritte hinsichtlich Dialogfähigkeit und Abbau religiöser Rigorismen erzielen lassen.

Ein gemeinsames Mittagessen bot den ehemaligen und aktuellen Studierenden sowie Lehrenden und Mitarbeitenden der FIT eine willkommene Gelegenheit für Gespräche und networking.

Rektor Prof. Dr. Wilhelm Richebächer dankte allen, die den akademischen Festtag gestaltet hatten, und freut sich über die gelungene Premiere: „Der dies academicus hat gezeigt, dass das Interesse aller Beteiligten an Begegnung, Kontaktpflege und Austausch über gesellschaftsrelevante Themen groß ist. Er soll eine feste Einrichtung im Curriculum der FIT werden.“

Die FIT begrüßt PD Dr. Moritz Fischer als neuen Dozierenden für die Professur Formen der Weltchristenheit und Missionsgeschichte

Moritz Fischer
Moritz Fischer

Zum 01.04.2019 hat PD Dr. Moritz Fischer den Ruf der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) auf eine Professur für Formen der Weltchristenheit und Missionsgeschichte angenommen.

Er tritt damit die Stellennachfolge von Prof. Dr. Dr. Frieder Ludwig an, der Ende 2018 einem Ruf an die VID Universität Stavanger gefolgt war.

Die FIT freut sich darüber, mit Dr. Fischer einen Dozierenden gewonnen zu haben, der sowohl umfassende interkulturell-theologische Kompetenzen in Lehre und Forschung als auch vertiefte praktische Erfahrungen aus seiner Arbeit in Tansania und mit Kirchen von Migrantinnen und Migranten in Deutschland mitbringt.

Für Dr. Fischer geht mit dem Ruf an die FIT ein länger gehegter Wunsch in Erfüllung: „Ich bin hoch motiviert, Missionswissenschaft in historischer Perspektive zu lehren bzw. das, was mir in langjähriger Erfahrung in Interkultureller Theologie zugewachsen ist, an die Studierenden unterschiedlicher konfessioneller, kultureller und nationaler Herkunft weiterzugeben“.

Mehr über PD Dr. Moritz Fischer erfahren Sie hier

Wechsel in der Leitung der Fachhochschule

Rektor Prof. Dr. Wilhelm Richebächer
Wilhelm Richebächer

Seit dem 01.10.2018 ist Prof. Dr. Wilhelm Richebächer Rektor der Fachhochschule für Interkultuerlle Theologie Hermannsburg.

Er wurde von der Fachhochschulkonferenz der FIT gewählt und vom Missionsausschuss des Evangelisch-lutherischen Missionswerkes in Niedersachsen bestätigt. Richebächer ist seit dem Gründungsjahr an der FIT tätig und lehrt Systematische Theologie in Interkultureller Perspektive. Bereits seit 2014 hatte er an der FIT als Prorektor für Verwaltungsangelegenheiten eine Leitungsfunktion inne. Er bringt Erfahrungen aus seinen früheren Tätigkeiten als Gemeindepfarrer, wissenschaftlicher Theologe in Tansania und an der Universität Marburg sowie als Ökumene-Dezernent der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit.

Unterstützt wird Richebächer von seinen in das Rektorat ebenfalls gewählten KollegInnen Professorin Dr. Gabriele Beckmann (Prorektorin für Studienangelegenheiten) und Professor Dr. Andreas Kunz-Lübcke (Prorektor für Verwaltungsangelegenheiten).

Der bisherige Rektor der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg, Professor Dr. Dr. Frieder Ludwig ist einem Ruf als Professor in Global Studies and Religion an die VID Universität Stavanger gefolgt. Ludwig, Professor für Geschichte der Weltchristenheit und Missionswissenschaft, war 2012 zum Gründungsrektor der FIT berufen und im Oktober 2014 zu deren Rektor gewählt worden. Im Jahr 2017 konnte er sich sowohl über die Akkreditierung zweier neu konzipierter Bachelorstudiengänge als auch über die institutionelle Akkreditierung und die unbefristete staatliche Anerkennung der Fachhochschule freuen. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Anerkennungsverfahren und dem Ablauf seiner Amtszeit war für Ludwig der ideale Zeitpunkt für eine berufliche Neuorientierung gekommen, die sich mit dem Ruf an die VID Universität Stavanger realisiert hat.

Mehr über Prof. Dr. W. Richebächer erfahren Sie hier

Symposium zum Thema "Wendezeit Weltkrieg / The First World War as a Turning Point"

Bild tagung Weltkrieg
Koloniale Besatzungstruppen im Rheinland.

Vom 30.11. bis 02.12.2018 fand auf dem Campus der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg ein Symposium zu dem Thema „Wendezeit Weltkrieg / The First World War as a Turning Point“ statt. Veranstalter der Tagung war das Ludwig-Harms Kuratorium.

Rund 20 Wissenschaftler aus Deutschland, USA, Großbritannien, Schweiz, Südafrika und Äthiopien referierten und diskutierten über die Folgen des 1. Weltkrieges für Mission und Ökumene.

Weitere Informationen zu den Inhalten dieses Symposiums finden Sie unter nachfolgendem link.

Erläuterung zum Bild: Den Grossteil der alliierten Truppen stellte die französische Armee.
Viele Soldaten stammten aus Afrika, Madagaskar, Marokko, Algerien und Tunesien
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Weitere Informationen zum Symposium