B.A. Interkulturelle Theologie und Diakonie global

Ziel des Studiengangs

Der B.A.-Studiengang Interkulturelle Theologie und Diakonie global (ITDG) ist eine Fortentwicklung des Studiengangs Missionswissenschaft und internationale Diakonie (MID).

Ziel des Studiengangs ist es, wissenschaftlich fundierte Kenntnisse in Grundfragen der Theologie, Ethik, Diakonie und Missionswissenschaft  zu vermitteln. Die Studierenden erwerben Kompetenzen auf den Gebieten des diakonischen Handels, der sozialen Arbeit, des Sozialmanagements und der Entwicklungszusammenarbeit im internationalen und interkulturellen Kontext. Sie entwickeln interkulturelle Gesprächsfähigkeit sowie Leitungs- und Organisationskompetenz.

Konzept und Studienschwerpunkte

Der anwendungsorientierte Studiengang ist interdisziplinär aufgebaut. Er umfaßt diakoniewissenschaftliche und religionswissenschaftliche Disziplinen sowie Themen der Sozialen Arbeit und Entwicklungszusammenarbeit. Er ist konsequent an Fragen der Interkulturalität orientiert und bindet missionsspezifische Fragestellungen ein.

Einen Schwerpunkt bilden das Studium der Interkulturellen Theologie und Hermeneutik sowie die Beschäftigung mit biblischen, theologischen und ethischen Grundlagen als Basis sozialdiakonischen Handelns. Darüber hinaus werden Zugänge und Methoden der konstruktiven Gestaltung des Dialogs mit Menschen anderen Glaubens und anderer Religionszugehörigkeit vermittelt.

Weitere Schwerpunkte sind organisatorische und rechtliche Grundlagen, Handlungsfelder, Konzepte, Methoden und Herausforderungen sozial-diakonischen Handelns im internationalen und interkulturellen Kontext, Management und Leitung von Nonprofit-Organisationen sowie Kernfelder der entwickungsbezogenen Arbeit, so z.B. Prokjektmanagement und Fragen der Armutsforschung und Armutsbekämpfung.

Dauer des Studiums

Der Vollzeitstudiengang ist modularisiert, die zu erwerbenden 180 ECTS-Punkte sind auf 6 Semester verteilt.

In den 6 Semestern sind ein Kurzzeitpraktikum (30 Stunden) und ein Langzeit-Praktikum (12 Wochen), wahlweise im In- oder Ausland enthalten.

Berufsfelder und weitere Qualifikationen

Durch die Vermittlung sowohl wissenschaftlicher als auch praxisorientierter Kompetenzen eröffnet der Studiengang den Absolventinnen und Absolventen weltweit Chancen in vielfältigen  sozial-diakonischen, und entwicklungspolitischen Tätifkeitsfeldern in Kirchen, Diakonie, kirchennahen oder entwicklungspolitischen Institutionen und Wohlfahrtsverbänden.

Darüber hinaus bietet der Erwerb des akademischen Grades "Bachelor of Arts" Möglickeiten des Zugangs zu höheren Qualifikationen an Hochschulen, so z.B. zu fachbezogenen Masterstudiengängen.

Unterrichtssprache

Primäre Unterrichtssprache im Studiengang ITDG ist Deutsch.
Bewerberinnen und Bewerber können zu diesem Studiengang zugelassen werden, wenn sie ein Sprachzertifikat entsprechend dem Level DSH-2 vorlegen. Bewerberinnen und Bewerber, die nur ein Sprachzertifikat entsprechend dem Level DSH-1 vorlegen, können zum Studium unter der Auflage, bis zum Ende des 4. Semesters ein Zertifikat entsprechend dem Level DSH-2 vorzulegen, zugelassen werden.

Die Bewerberinnen und Bewerber sollten auch über Englischkenntnisse verfügen, da einige Module gemeinsam mit dem englischsprachigen Studiengang ITMGZ absolviert werden.

Zulassungsvoraussetzungen

Zum Studium zugelassen werden können Bewerberinnen und Bewerber, die über eine Hochschulzugangsberechtigung für die Aufnahme an einer entsprechenden niedersächsischen Hochschule verfügen.

Hochschulzugangsberechtigt ist, wer die Fachhochschulreife oder die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife hat. Weiterhin können Bewerberinnen und Bewerber mit einer als der Fachhochschulreife gleichwertig anerkannten schulischen Vorbildung oder mit einer als gleichwertig anerkannten beruflichen Vorbildung (mindestens 3-jährige Berufsausbildung in einem dem Studiengang verwandten Berufsfeld) zum Studium zugelassen werden.

Darüber hinaus ist die erfolgreiche Teilnahme an einem von der FIT durchgeführten Eignungsgespräch erforderlich.

Kosten

Die Studien- und Verwaltungsgebühren betragen 500,- Euro pro Semester. Bei Einhaltung der Regelstudienzeit von 6 Semestern belaufen sich die Gebühren derzeit somit auf 3.000,00 EUR.

Die monatlichen Kosten betragen für Unterkunft (begrenzte Anzahl von Zimmern auf dem Campus) 215,00- Euro und für Vollverpflegung (3 Mahlzeiten) während der Vorlesungszeiten 120,- EUR.

Hinzu kommen einmalige Kautionen für Zimmer (2 Kaltmieten), Schlüssel und Bücher in Höhe von zusammen 450,00 EUR sowie monatliche Versicherungsbeiträge.

Bewerbung

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