Soziale Arbeit in interkultureller Perspektive

Forschungsgegenstand ist die Praxis der interkulturellen Sozialen Arbeit. Die dort entfalteten Aktivitäten werden beschrieben, anhand sozialwissenschaftlicher Theorien interpretiert sowie aufgrund u.a. biblisch-theologischer Grundlagen normativ beleuchtet. Und es werden strategisch-programmatische Vorschläge entwickelt.

Diese anwendungsorientierte Forschung ermöglicht empitisch fundierte Aussagen über den interkulturellen Alltag und die damit verbundenen Kommunikationsprozesse in der Sozialen Arbeit. Insbesondere die christliche Sozialarbeit mit Migrantinnen und Migranten, die reflektierte Inklusion bewirken soll, steht im Fokus unserer Forschung. Aus diesem Grund wird die kritisch-konstruktive Nähe zur und Erweiterung von Diakoniewissenschaft auch forschungstechnisch gesucht.

Gegenstand der Forschung sind z.B. folgende auch praxisrelevanten Fragestellungen:

  • Wie gehen evangelische Kindertageseinrichtungen mit Diversität um? Was tun ErzieherInnen, HeilpädagogInnen, DiakonInnen und SozialpädagogInnen, damit die Vision der Inklusion im Alltag verwirklicht wird? Welche weiteren Schritte wären sinnvoll?
     
  • Wie wird in der evangelischen Erwachsenenbildung von den Lehrenden und Lernenden religiöse Vielfalt berücksichtigt und konstruktiv genutzt? Wo liegen die Grenzen der Toleranz? Welche Strategien wären sinnvoll?


Die Foschungsschwerpunkte liegen bei folgenden Themen:

  • Christliche soziale Arbeit
  • Religiöse Bildung
  • Inklusion


Zum Forschungsgebiet ist im Jahr 2014 im Peter-Lang Verlag (Frankfurt a.M.) die Studie "Religiöse Früherziehung in Judentum, Islam und Christentum" erschienen. Sie wurde verfasst von Kathrin Klausing (Universität Osnabrück) und Prof. Dr. Erna Zonne-Gätjens.

 

Kontakt

Prof. Dr. Erna Zonne-Gätjens

Tel.: 05052 48101-34

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