Biblische Forschungen in interkultureller Perspektive

Ein Schwerpunkt der Foschungstätigkeit besteht in der Analyse der unterschiedlichen Wahrnehmungen und Rezeptionen biblischer Texte in verschiedenen sozialen, politischen und kulturellen Kontexten. Dabei geht es insbesondere darum, dass nicht nur die sogenannte westliche Exegese den Anspruch vertreten kann, eine angemessene Auslegung biblischer Texte zu liefern. Aufgabe einer interkulturellen biblischen Hermeneutik ist es vielmehr auch aufzuzeigen, dass insbesondere asiatische und afrikanische Lesarten der biblischen Texte ihre Daseinsberechtigung haben.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt besteht in der Auseinandersetzung mit den Vorstellungen vom Krieg sowie zur Legitimation von Gewalt in religiösen Kontexten. In diesem Zusammenhang arbeitet Prof. Kunz-Lübcke in einer Forschergruppe im Rahmen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie mit, die sich mit dem Phänomen religiös motivierter Gewalt beschäftigt.

 

Kontakt

Prof. Dr. Andreas Kunz-Lübcke

Tel.: 05052 48101-32

Biblische Hermeneutik in interkultureller Perspektive